SiO₂-Ablagerungen in RNVs

Siloxane und Silane – die unsichtbare Gefahr für regenerative Nachverbrennungen.

Kritisches Problem!

Siliziumorganische Verbindungen können RNV-Anlagen innerhalb weniger Monate funktionsunfähig machen.

Siliziumorganische Verbindungen (Siloxane, Silane) kommen in vielen industriellen Anwendungen vor – oft unbemerkt.

Bei der thermischen Zersetzung oberhalb von 300°C entsteht Siliziumdioxid (SiO₂) – im Prinzip feiner Sand.

Dieser SiO₂-Staub lagert sich in Wärmetauschern und Keramikbetten ab und führt zu Verblockung, Druckverlustanstieg und Funktionsverlust

Stooss abluftconsulting - Industrielle Lösungen

Wie entstehen SiO₂-Ablagerungen?

Quellen siliziumorganischer Verbindungen

Mechanismus der Ablagerung

Typische Schadensbilder

Feststellungen bei SiO₂-Ablagerungen

Ungleichmäßiger Zellenzuwachs

Durch unterschiedliche Anströmungsverhältnisse lagert sich SiO₂ ungleichmäßig ab – einzelne Bereiche verblocken schneller als andere. 

Druckverlustanstieg

Der zunehmende Strömungswiderstand führt zu extremen Druckverlustanstiegen – im Extremfall werden Keramikwaben aus der Halterung herauskatapultiert. 

Spannungsrisse und Wabenbruch

Temperaturwechselbeanspruchung bei teilweise verblockten Waben führt zu ungleichmäßiger Ausdehnung → Spannungsrisse und Wabenbruch.

Beispiele aus der Praxis

Stooss abluftconsulting - Industrielle Lösungen

Abb. 1.1: Hexagonale Keramikzellen mit SiO₂-Ablagerungen 

Zeolith-Rotor Konzentrator für Abluftreinigung

Abb. 1.2: Fortgeschrittene Verblockung der Wabenstruktur 

Industrieanlage in natürlicher Umgebung - saubere Abluft

Abb. 1.3: Extremfall – nahezu vollständige Verblockung

Stooss Abluftreinigung Projektbeispiel

Abb. 2.2: Quadratische Zellen mit ungleichmäßiger Ablagerung 

Ingenieurin überprüft Abluftdaten auf Tablet

Abb. 2.3: Druckverlustbedingte Risse im Keramikbett 

Abluftberatung und Engineering

Abb. 2.3: Druckverlustbedingte Risse im Keramikbett 

Wie lässt sich das Problem vermeiden?

Präventive Maßnahmen

Abluftanalyse

Siloxan-/Silangehalt vor Anlagenplanung bestimmen

Prozessmaßnahmen

Silikon-freie Alternativen prüfen und einsetzen

Vorabscheidung

Kühler, Wäscher oder Adsorber vorschalten

Anlagenauslegung

Strömungsgeschwindigkeit und Verweilzeit optimieren

Betriebsmaßnahmen

Regelmäßige Inspektion

Siloxan-/Silangehalt vor Anlagenplanung bestimmen

Druckverlust-Monitoring

Frühzeitige Erkennung von Ablagerungen

Reinigung

Chemische oder mechanische Entfernung von Ablagerungen

Keramikwaben-Wechsel

Bei starker Verblockung rechtzeitig austauschen

Haben Sie SiO₂-Probleme?

Wir analysieren Ihre Abluft auf siliziumorganische Verbindungen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen zur Vermeidung von Ablagerungen. 

Bereit für Ihr Projekt?

Lassen Sie uns gemeinsam die optimale Lösung finden.

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